Robert Schulte-Frohlinde


Hetz-Kampagnen

23. Januar 2018

Hetz-Kampagnen gegen Männer im Internet.

Der Bundesminister der Justiz schweigt.

Dabei würde eine einfache gesetzliche Regelung ähnlich dem Artikel 9 des französischen Zivilgesetzbuch code civil (unter der Überschrift présumption d'innocence) genügen: 

"Chacun a droit au respect de la présomption d'innocence. Lorsqu'une personne est, avant toute condamnation, présentée publiquement comme étant coupable de faits faisant l'objet d'une enquête ou d'une instruction judiciare, le juge peut, même en référé, sans préjudice de la réparation du dommage subi, prescrire toutes mesures, telles que l'insertion d'une rectification ou la diffusion d'un communiqué, aux fins de faire cesser l'atteinte à la présomption d'innocence, et ce aux frais de la personne, physique ou morale, responsable de cette atteinte."

"Jeder hat Anspruch auf Achtung der Unschuldsvermutung. Wenn eine Person vor jeglicher Verurteilung öffentlich eines Sachverhaltes als schuldig dargestellt wird, der Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens oder einer gerichtlichen Ermittlung ist (sein kann), kann das Gericht, auch in einem vereinfachten Verfahren, ohne Präjudiz für den Ersatz des erlittenen Schadens alle Maßnahmen anordnen, solche wie die Bekanntgabe einer Berichtigung oder der Verbreitung einer Pressemitteilung, um die Gefährung der Unschuldsvermutung zu beenden, und zwar auf Kosten der natürlichen oder juristischen Person, die für diese Verletzung verantwortlich ist."